Interview mit Coworker Jana Zeitzmann

Interview mit Jana Zeitzmann

Wir veröffentlichen jeden Monat ein Interview mit unseren Coworkern. Als erste Teilnehmerin stellt sich Jana Zeitzmann den Fragen. Viel Spass beim Lesen.

Magst du dich kurz vorstellen?

Ja, gern. Ich heiße Jana Zeitzmann und bin 36 Jahre alt. Mit meinem Mann und unseren beiden Kindern wohne ich in Hamburg Billstedt. In meiner Freizeit bin ich gern mit dem Rad unterwegs und lese Bücher zur Entspannung. Meist habe ich mehrere Projekte gleichzeitig am Wickel und kann schlecht ‚Nein‘ sagen.

Wie alt sind deine Kinder jetzt?

Meine Tochter ist fünf und mein Sohn drei Jahre alt.

Du hast in Barmbek das erste Rockzipfel Eltern-Kind-Büro in Hamburg gegründet, magst du davon berichten?

Ja, ich habe die Idee von Leipzig nach Hamburg gebracht, nachdem ich mich mit Johanna Gundermann dort getroffen hatte. Im Juni 2014 habe ich in Barmbek die Büroetage angemietet und Coworker gesucht, die das Konzept mit mir zusammen umsetzen.

Was ist das Besondere am Rockzipfel?

Jeder Coworker bringt nicht nur seinen Laptop, sondern auch sein Kind mit in das Büro. Hier teilen sich die Erwachsenen die Betreuung der Kinder auf, so dass Freizeit entsteht, die zum Arbeiten, Studieren oder anderweitig genutzt werden kann. Die Bedürfnisse der Kinder werden wahrgenommen und berücksichtigt.

Wie nutzt du deine freie Zeit?

Ich bin Angestellte und habe die Möglichkeit tageweise im Home Office zu arbeiten. Mit meinem Sohn, der damals erst 18 Monate alt war, habe ich diese Home Office Tage dann im Rockzipfel verbracht. Zur Zeit habe ich meine Arbeitszeit reduziert und habe Freitags frei, so dass ich dann hier etwas unterstützen kann.

Okay, und wie lange warst du damals täglich im Rockzipfel?

Wir sind täglich von 09:30 Uhr bis ca. 15 Uhr dort gewesen. Wir hatten eine schöne Zeit dort. Es ist also ein zweites Zuhause geworden.

Was gefällt dir am besten am Rockzipfel-Konzept?

Ich konnte miterleben, wie mein Sohn laufen lernt und seine ersten Worte spricht. Ich war da um zu trösten, wenn es notwendig war. Er konnte mir zeigen, was er alles tolles kann und wir konnten gemeinsam Mittagspause machen. Nachmittags haben wir gekuschelt oder ich habe zum Einschlafen gestillt. Dennoch hatte ich ausreichend Zeit meine Arbeit zu erledigen.

Was wünscht du dir für die Zukunft?

Ich wünsche mir, dass die Idee ‚Coworking mit Kind‘ wächst und dass noch mehr Eltern die Möglichkeit erkennen, dass es nicht nur Arbeit oder nur Kindererziehung gibt, sondern auch den dritten Weg, wo beides möglich ist.

 

Vielen Dank für das Interview Jana, wir wünschen Dir weiterhin viel Spass beim Coworken.

About the author: Linda

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