Rückblick: ein halbes Jahr Rockzipfel in Hamburg

Woher kommen wir, wo stehen wir, wie geht es weiter?

Angefangen hat alles mit der Idee im Februar 2014. Warum nicht auch in Hamburg ein Rockzipfel Eltern-Kind-Büro gründen? Zunächst gab es Eigenbedarf und die Idee stößt vielerorts auf große Begeisterung. Aber wie nun anfangen?

Der Kontakt zu Johanna Gundermann in Leipzig ist schnell hergestellt und sie stand mit Rat und Tat per E-Mail zur Seite. Eine Internetseite wurde eingerichtet und provisorische Flyer gedruckt. Im März wurde ein passender Raum für Kennenlerntreffen und erste Arbeitstreffen gesucht. Im Mütterzentrum Hohenfelde haben wir uns im April und Mai regelmäßig getroffen und hatten schon Zeit uns zu beschnuppern. Leider war es aus verschiedenen Gründen nicht sinnvoll dort weiter zumachen. Daher entschieden wir auch ohne Kostendeckung eigene Räumlichkeiten anzumieten und bezogen diese im Juni.

In der Lortzingstrasse gab es zunächst viel zu putzen und zu werkeln und die Kinder waren immer dabei! Das beste Spielzeug ist sowieso das, was die Erwachsenen auch gern benutzen, also gingen uns die Jungs mit Akkubohrer, Schraubendreher und Zollstock gern zur Hand.

Im Juli sind die Eröffnungsfeier und der Flohmarkt über die Bühne gegangen. Ebenso viel Organisation wie Spaß an der Sache. Leider nur mäßiger Erfolg. Immerhin konnten wir von den Einnahmen einen dringend benötigten Staubsauger finanzieren. Mittlerweile kommt dann schon etwas Routine in unseren (Arbeits-)Alltag, auch wenn die Nutzer auf sich warten lassen und wir einen Betreuungsschlüssel von 1:2 garantieren können. So richtig Spaß kommt erst mit mehr Kindern auf!

Im August gibt es Zuwachs, jedoch ist dass auch der Urlaubsmonat, so dass wir etwas ins Stocken kommen. Wir führen zuerst einen Monatsplan ein um Betreuungs- und Arbeitszeiten sicherzustellen. Leider müssen wir feststellen, dass mehr Struktur im Tagesablauf Not tut und mehr Absprachen notwendig sind, so dass wirklich am Ende des Tages auch jeder zufrieden nach hause gehen kann. Das Fazit unseres Monatstreffens ist: Ohne Freiwillige geht es nicht!

Für September sieht der Plan nun so aus, dass wir für die Betreuungszeiten eine Person suchen, die auf freiwilliger Basis die Betreuung im Spielzimmer garantiert. Für die Kinder wird es eine Verbesserung sein jeden Tag das gleiche Gesicht zu sehen. Die Eltern werden unterstützen, sobald der Betreuungsschlüssel von 1:3 überschritten wird. Betreuungszeit ist geplant von 09:30 Uhr bis 11:30 Uhr und 13 Uhr bis 15 Uhr sofern kein Mittagschlaf ansteht.

Weiterhin muss das Netzwerk ausgebaut, Flyer verteilt und somit Nutzer angeworben werden!

About the author: Jana

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